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Neues Jahr, neues Glück. Das kennen wir alle. Die Uhr schlägt Mitternacht, der Kalender wird auf den 01.01. umgeblättert und wir schauen jauchzend und frohlockend gen Himmel.. Freunde und Nachbarn werden umarmt während im Fernsehen die Feier vorm Brandenburger Tor übertragen wird..

Die Euphorie überschlägt sich fast und die bist betrunken von der Motivation: In diesem Jahr wird alles anders. Das wird mein Jahr!

Du hast nämlich etwas ganz tolles gemacht: Du hast Dir eine Liste mit guten Vorsätzen erstellt. Herzlichen Glückwunsch.

Gute Vorsätze? Na herzlichen Glückwunsch!

Hand aufs Herz. Das ist doch nicht das erste mal, das Du das gemacht hast? Und wie oft hast Du durchgezogen? Wie oft hast Du Dir am Jahresende stolz auf die Schulter geklopft und Dich gefreut, dass Du so beinhart durchgezogen hast?

Was war das doch gleich? Mehr Sport? 10 Kilo abnehmen, weniger arbeiten, weniger fernsehen, endlich mit dem Rauchen aufhören?

Und wie oft hatten diese Vorsätze nach dem 01. Februar noch bestand?

Gute Vorsätze sind grob fahrlässige Selbsttäuschung!

Wenn Du wirklich etwas ändern willst, dann tu es jetzt! Nicht morgen, nicht übermorgen und erst recht nicht (!!!) am Silvesterabend.

In der Rechtssprechung spricht man von Vorsatz, wen das Wissen und das Wollen um die Tat erkennbar sind. Da ist auch schon des Pudels wahrer Kern: TAT.

Motivation, Wollen und der gute Vorsatz allein werden die Welt nicht verändern. Dafür braucht es schon etwas mehr. Dafür braucht es einen Plan.

Ersetze den Vorsatz durch einen smarten Plan

Smart heißt in dem Zusammenhang:

Spezifisch Messbar Attraktiv Realistisch Terminiert

Statt des guten Vorsatzes im neuen Jahr endlich erfolgreich zu werden, definierst Du ein spezifisches Ziel, zum Beispiel eine eindeutige Umsatzerhörung.

Im zweiten Schritt machst Du das ganze messbar. Vielleicht willst Du ja im Jahresrückblick die 40, 50 oder 60.000 Euro im Gesamtumsatz stehen haben?

Attraktiv.. Geld ist ja schon sexy,.. Aber was willste mit dem Zaster machen? Was macht die Sache so unglaublich erreichenswert? Das neue Auto? Der langersehnte Jahresurlaub? Was ist das Ziel hinter dem Ziel?

Damit das hier kein Wunschtraum bleibt, sollte Dein Ziel trotz allem realistisch bleiben. Ja, es darf gern etwas in den Fingern kribbeln und größer gedacht sein,.. aber bitte machbar. Wenn Du in Deinem ersten Businessjahr gleich die Mille haben willst, solltest Du über ausreichend Startkapital verfügen. Soweit klar, oder?

Und last but not least, solltest Du Deinem Plan ein End-Datum setzen. Also bis wann willst Du das Ziel erreicht haben? Wenn es um den Jahresumsatz geht, wäre eventuell der 31.12. eine Überlegung wert….

Vorsätze - Ziele erreichen

Jetzt kommt die Kür: der Masterplan!

Du hast also ein smartes Ziel definiert. Du kannst es klar ausdrücken, es ist messbar, für Dich attraktiv, realistisch und mit einem Datum versehen. Jetzt geht es in den nächsten Schritt: Das Finetuning.

Die Frage ist nun also: Wie kannst Du dieses Ziel erreichen? Gibt es wichtige Zwischenschritte? Oder Dinge, die dafür im Vorfeld zu erledigen / erreichen sind? Definiere Meilensteine und überlege Dir, wie Du diese erreichst. Gehe auch hier ganz einfach nach der smart-Methode vor.

Mein persönlicher Tipp: Plane Schrittweise nach unten. Also definiere Dein Jahresziel, untergliedere es in Quartalsziele und diese unterteilst Du in Monatsziele. Danach kommt erst die Wochen- und Tagesplanung.

Nimm‘ Dir aber bitte nicht zu viel auf einmal vor. Das stresst nur unnötig und der menschliche Frustrationspegel ist sehr niedrig. (Ich spreche hier aus jahrelanger Erfahrung. Was glaubst, was passiert, wenn Du zusehends merkst, dass Du bei Deinen ganzen tollen Zielen einfach nicht mehr hinterherkommst? Weil es irgendwo klemmt… Facebook Anzeigen werden nicht ausgespielt, weil Zucki mal wieder den Algorithmus ändern,.. Dein Newsletter-Tool spinnt rum und verschickt keine E-Mails,.. Deine Landingpage konvertiert nicht so, wie Du es Dir vorgestellt hattest,.. auf einmal hängtes Meilenweit hinterher und Deine so wunderschönen Ziele rücken in die blöde Unerreichbarkeit… )

Tipp: Hol‘ Dir Unterstützung.. Was auch immer Du brauchst. Ob das jetzt jemand ist, der Dir bei der technischen Umsetzung hilft, Dir inhaltlich zur Seite steht oder einfach nur regelmäßig Deine Hand hält oder Dir in den Pops tritt. Zieh‘ es nicht allein durch. Such‘ Dir Sparringspartner, Mitarbeiter, einen Coach,.. Bau‘ Dir eine Community auf, die für Dich da ist und Dich unterstützt. Aber bleib‘ bitte nicht allein für Dich vor dem PC hängen,..

Erfolg ist keine Glückssache. Feiere Dich, wenn Du ein Ziel erreicht hast!

Feiere Deine Erfolge! Die großen und die kleinen!!!!

Etwas gaaaaanz wichtiges will ich Dir noch mitgeben. Wir Frauen neigen ja dazu, unsere glohrreichen Taten stillschweigend unter den Teppich zu kehren,..

Feiere Deine Erfolge – die großen und die kleinen…

Wenn Du mal wieder einen Meilenstein geknackt hast, lass‘ es die Welt wissen. Schreib‘ Deinen Businessbuddies eine E-Mail oder eine Facebook-Message, poste einen Meilenstein auf Deiner Fanpage.. Hau in die Tasten und schreibe einen „Yeah!!! Geschafft!“-Blogbeitrag.. Was auch immer!!!

Hau raus!!! Sei stolz auf Dich und lass‘ die Welt teilhaben.

Ja, ich bin da auch noch viel zu nachlässig.. (Asche auf mein Haupt. Ich gelobe Besserung!) Freue mich im stillen Kämmerlein und das war’s dann,.. Wenn Du die anderen teilhaben lässt, werden sie Dich daran erinnern, wenn es Dir nicht gut geht.. Sie können Dich mit Deinen Meilensteinen wieder aufbauen.

Außerdem bist Du ein Vorbild. Also zeig‘ den anderen, was alles möglich ist! Welche Ziele hast Du schon erreicht? Zeig‘ mal her…

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