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Was bedeutet eigentlich OnlineCoaching? – Eine Definition.

Online Coaches gibt es wie Sand am Meer. Doch was ist eigentlich Online Coaching und was unterscheidet „die guten“ von „den schlechten“ Coaches?

Fangen wir mal von vorn an. „Online“.. ist klar – das meint so ziemlich alles, was mit dem Internet zu tun hat. Dementsprechend arbeitet ein Onlinecoach nicht klassisch in der Praxis, sondern virtuell. Das kann sich derart gestalten, dass er oder sie seine Coachinggespräche zum Beispiel per Skype oder Zoom durchführt, also einem online-Dienst, mit dem man sicher vis-a-vis – wenn auch am PC – gegenüber sitzt und in die Augen schaut.

Nicht selten unterstützen OnlineCoaches ihre Arbeit durch zusätzliche Onlinekurse oder Onlineprogramme. Möglich sind sowohl Einzelprogramme, Gruppenprogramme als auch Selbstlernkurse.

Kurz: Es passiert alles am Computer. Wege entfallen, Du musst nicht zu ihm oder ihr in die Praxis, sondern klärst Deine Sorgen und Nöte direkt von zu Hause aus. Außerdem gibt es häufig die Möglichkeit, Coachinggespräche aufzuzeichnen und später noch einmal anzusehen.

So weit so gut.

Doch was genau ist jetzt ein Coach?

Hier wird es schon etwas schwieriger, denn „Coach“ an sich ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Dass der Begriff „Coach“ derzeit ziemlich inflationär genutzt wird, ist Dir sicherlich auch schon aufgefallen. Dabei ist genau das der Punkt, der die Sache schon spannend macht.

Der „klassische“ Coach hat, je nach Arbeitsschwerpunkt, verschiedene Ausbildungen gemacht. Diese sind übrigens nicht sonderlich günstig, lernen den Coach jedoch in die Tiefe der Materie einzusteigen. Denn das macht einen guten Coach aus. Er ist Wegbegleiter und vor allem eins: Fragensteller.

Ein guter Coach versucht Dich durch gezielte Fragen oder Methoden zu Deinem Problem durchzudringen und selbstständig dafür eine Lösung zu finden. Freilich, der Einfluss des Coaches ist an dieser Stelle nicht zu unterschätzen. Er weiß sehr genau, worauf hin er mit seinen Fragen abzielt.

Kern ist und bleibt jedoch der Weg zur eigenen Lösung. 

 

In einem Coaching geht es also um Individualität, um Persönlichkeit, um EINE Person, nämlich dem Coachee.

Ein Coachee wiederum ist die Person, die das Coaching in Anspruch nimmt.

Den Begriff hast Du noch nie gehört? Das könnte daran liegen, dass er vor allen in den digitalen Welten nicht vorkommt. Was wiederum daran liegt, dass die Coaches, die am „lautesten“ trommeln, selten über die oben genannte Ausbildung verfügen. Wie bereits erwähnt: Als Coach darf sich heute jeder bezeichnen.

Und mittlerweile tun das viele. Um nicht zu sagen: Zu viele.

coach oder berater

Dabei sind die meisten der selbsternannten „Coaches“ im eigentlichen Sinne Berater.

Und das ist der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Denn wenn Du mal einen Blick auf die „Programme“ der meisten OnlineCoaches wirfst, wirst Du schnell feststellen, dass sie vordergründig einen Weg in den Fokus stellen. Und diesen wenden sie – unabhängig vom Coachee und seinen individuellen Bedürfnissen – an. Damit sind diese OnlineCoaches per se Berater. Denn ein Berater wiederum hat genau diese Aufgabe. Er zeigt seinen Kunden oder Klienten einen bekannten, funktionierenden Weg. Er fragt nicht und er führt auch den Klienten nicht zur eigenen Lösung. Er präsentiert dem Kunden eine Struktur, ein Konzept, einen Prozess – nenne es wie Du willst. Es ist auf keinen Fall eins: individuell.

Schau genau hin: Coach oder Berater?

Es liegt natürlich in Deinem Ermessen zu entscheiden, ob es Dir im Prinzip egal ist, ob Du einen OnlineCoach oder Berater an der Hand ist, Hauptsache das Ergebnis stimmt. Was Du jedoch nicht unterschätzen darfst, ist eins: Du bist einzigartig. Und diese Einzigartigkeit gilt es zu berücksichtigen, vor allem wenn Du als EinzelunternehmerIn unterwegs bist. Und vor die Wahl gestellt, ob Du DEINEN Weg gehen willst oder einen beliebigen, wie lautet Deine Entscheidung?

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