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Auf die Frage nach den eigenen Stärken fällt uns oft nix ein. Fragt uns dagegen jemand was unsere Schwächen sind, wird die Liste schnell unendlich lang. Vor allem bei Frauen sehe und höre ich das immer wieder. (Zeig‘ mir mal den Mann, der sich eher auf seine Schwächen denn seine Stärken beruft,.. höhö)

Der kleinste Fehltritt wird in die Waagschale geschmissen. Oh Gott, was habe ich da nur wieder angestellt? Warum passiert mir das immer wieder? Ich bin so furchtbar… Doch seien wir mal ehrlich, Schwächen hat jeder von uns. Die Frage ist doch nur, wie wir damit umgehen.

Mach‘ Dir nichts vor. Schwächen hat wirklich jeder.

Ich zum Beispiel bin ich unglaublich neugierig, probiere und teste gern,.. Bis zur Selbstaufgabe kann ich mich in neue Tools, Themen oder Methoden einarbeiten.. Das ist glasklar eine Stärke. Meine Schwäche ist jedoch, dass dieser höchst euphorischen Phase des „Oh schau – was Neues.. Das probier ich gleich mal!“ schnell die pure Langeweile entspringt. (Würde ich Sport machen, wäre ich ein perfekter Sprinter, würde beim Marathon aber peinlichst scheitern,…) Mich lange mit einem Thema zu beschäftigen liegt mir nicht.

Und so überrascht es wenig, dass mein erstes Business – der KonzeptFuchs – gefühlt tausende von Wandlungen durchlebte. Natürlich jedes Mal mit absoluter Hingabe. Aber leider für meine Fans auf Facebook, die Leser meines Newsletters und auch für mich, immer etwas verwirrend.

Finde Deine Nische – aber wie???

Dabei wissen wir beide – also Du und ich – doch genau, dass es vor allem online so unendlich wichtig ist, sich für eine Nische, eine Spezialisierung zu entscheiden.

Ein Teil dieses Prozesses ist die Entscheidung. Was willst Du? Mit wem willst Du arbeiten? – Achtung, jetzt kommt’s wieder.. – Wo sind Deine ganz besonderen Stärken? Mööp. Kennste? Kennste. Und wieder beginnt das kleine Rädchen im Hinterstübchen zu arbeiten und flüstert Dir ins Ohr „boah,.. nicht einmal hier komme ich weiter,.. ich kann mich einfach nicht entscheiden,…“

Wie Du aus Deinen größten Schwächen Deine Stärke machst und so Deine Niesche findest

Wenn Du mich fragst, was mein absoluter Spezialbereich in Sachen Onlinemarketing ist, würde ich sofort „Facebook“ antworten,.. um kurz darauf „Strategieentwicklung, Positionierung, Copywriting,..“ und was weiß ich nicht noch alles hinterherschieben… Wird also nichts mit dem Fokus auf „Was GENAU willst Du anbieten?“

Okay, bis hierhin habe ich Dir nichts wirklich Neues erzählt, aber es hoffentlich geschafft, Dich davon zu überzeugen, dass nicht nur Du diese Gedanken denkst, sondern dass sie in ganz vielen Köpfen da draußen herumspuken.

Aber wie findest Du jetzt Deine Nische?

Passe auf. Wir drehen den Spieß einfach mal um. Ich frage Dich hiermit also ganz offiziell nach Deinen persönlichen Schwächen und Schwachpunkten. Was geht so gar nicht? (Falls Du schon den Stift in der Hand hast,.. ich warte hier so lange,…)

Fein. Du schreibst also auf, was AUF GAR KEINEN FALL geht…

Du weißt nicht was Du willst? Dann frag‘ Dich, was Du NICHT willst…

Ich kann zum Beispiel nicht langsam,.. das fängt schon beim Reden an… geht nur in Raketengeschwindigkeit,.. kannste machen, was Du willst… (das grenzt auf jeden Fall die Zielgruppe drastisch ein,.. damit kommt nämlich echt nicht jeder klar)

Aus mir unerfindlichen Gründen kann ich auch nicht gut mit Männern arbeiten… Das gibt nur Ärger. Hab‘ ich oft genug probiert… Wird nix. (Sorry, Jungs…) Da wird’s doch schon klarer..

Und ich habe mein berufliches Dasein immer in kleinen Unternehmen verbracht. Da gab es nie mehr als zehn Mitarbeiter,.. Ergo fehlen mir voll die Erfahrungswerte von Strukturen oder Prozessen großer Unternehmen. Super. Wieder eine Eingrenzung geschafft. (Memo: Bienchen ins Muttiheft.)

Du siehst,.. meine Schwächen werden hier zu echten Stärken. Denn in kleinen Unternehmen kenne ich mich aus. Und auch Frauen verstehe ich bestens. Ehrlich. Hab fast vierzig Jahre Erfahrung mit dieser Spezie..

Durchstarter Community

Vielleicht fällt Dir hier schon etwas auf? Statt mich in der Branche (sprich Onlinemarketing) zu fokussieren, setze ich meinen Fokus eher auf die Zielgruppe. Wie sieht’s da bei Dir aus? Welche Stär… Schwächen fallen Dir so auf, die Du Dir zu Nutze machen kannst?

Du willst es noch nischiger?

Okay,.. dann wird doch mal einen Blick darauf WIE Du arbeitest,.. oder eben auch nicht. Ich habe mich in den ersten Jahren vor allem als Dienstleister betätigt. Immer hübsch Aufträge annehmen, ausführen,… MÖÖP. Is‘ nicht meins. (Bitte sieh‘ das nicht als Angriff, falls Du Dich genau damit wohl fühlst.. Dann ist es Deine Stärke!) Meine Schwäche: Ich bin kein guter Dienstleister. Jap. Jetzt ist es raus. Ich kann und will nicht immer machen, was andere mir sagen. Da kann ich mich nicht austoben,.. Das wird mir schnell zu eng…

(Lust auf einen kleinen Geschlechter-Exkurs? Ich glaube, vor allem uns Frauen, ehemals Mädchen, wurde es früher nahe gelegt, immer schön zu machen, was von uns verlangt wird. Uns zu fügen, zu benehmen,.. Und genau darum erachten wir es als Schwäche, wenn wir darauf schlicht und ergreifend keinen Bock haben. Wenn ein Junge, jetzt Mann, nicht „hört“, sondern seinen Stiefel durchzieht, zeugt das schließlich nur von einer ordentlichen Portion Durchsetzungsvermögen…)

so findest du deine niesche

Doch zurück zur Schwächen-Stärken-Problematik. Worin ich nämlich so richtig gut bin: Ich kann anderen zeigen, wie sie Dinge am besten selbst machen. Und weil mir so schnell langweilig wird und ich daher bestrebt mit, Aufgaben möglichst effizient zu erledigen, schaffe ich das außerdem in kürzester Zeit. Tada… Trotz allerherzlichster Abneigung gegen die Hohe Kunst der Mathematik weiß ich: negativ und negativ ergibt positiv. Oder anders formuliert: Die Summer meiner Schwächen ergibt meine größten Stärken.

Und nun der Clou: In Kombination schaffe ich dadurch die für mich perfekte Nische. Nicht über das Thema, sondern über meine Zielgruppe und die Art und Weise, wie ich arbeite.

An der Stelle sei noch ergänzt, dass ich neugierig bin (Schwäche?) und absolut nicht damit klar komme, wenn ich nicht weiß, ob mein Gegenüber mit seiner Arbeit vorankommt. Deswegen liegt mein Hauptaugenmerk auch nicht auf dem Verkauf von Selbstlernkursen, sondern in der 1:1 Betreuung.  *trommelwirbeltusch*

Fazit:

Erstens. Es ist absolut in Ordnung Schwächen zu haben und diese zu kennen. Doch statt es dabei bewenden zu lassen und Dich über diese Schwächen zu ärgern, solltest Du das Beste daraus machen und die Stärke in der Schwäche erkennen.

Zweitens: Eine Nische muss sich nicht unbedingt in Deiner Branche abzeichnen, sondern kann sich auch in Deiner Zielgruppe und oder Deiner Arbeitsweise abbilden.

Drittens: Lass‘ Dir nichts einreden. Seine eigene Nische zu finden dauert,.. Das ist absolut in Ordnung. Und wenn es einen Umweg braucht, ist das total okay. Du weißt ja

„Wer Umwege geht, sieht mehr von der Welt.“

PS: Wenn Du Dich mal ausführlich über Deine Schwächen, Deine Stärken oder Deine Nische unterhalten willst… Such‘ Dir hier einfach Deinen Wunschtermin und lass‘ uns mal reden.

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